Artikel #2

Aufgewacht!

Jedes jahr verschwinden
2000 Tierarten von der Erde!

Der Amazonas Regenwald ist die Lunge der Erde, so sagt man. In ihm befinden sich unzählige Urwald-Bäume; so groß und schön, dass man es sich kaum vorstellen kann. Ein Schatz von unermesslichem Wert, nicht nur an Vielfalt und Leben, sondern auch an einem Ökosystem, dass das gesamte Ökosystem der Welt stützt, aber nicht nur dass: im Amazonas Regenwald leben unzählige Tierarten, und viele von ihnen sind noch nicht einmal entdeckt. Die Schattenseite davon ist: Jeden Tag werden genau dort, inmitten der Fülle des Lebens, Flächen gerodet, die ganze Länder füllen könnten, und mit ihrem Verschwinden, verschwinden auch die Tierarten, die wir noch nicht mal kennen. Sie sterben aus, noch bevor wir die Chance hatten, sie überhaupt wahrzunehmen. Ein unglaublicher Verlust, denn wir in unserem Alltag oft nicht begreifen können. Aber die Realität ist:

Wir befinden Mitten im größten Artensterben,
seit der Dinosaurier-Zeit!

Vom Amazonas in die Wildnis Afrikas:

Auch dort wird der Lebensraum knapp. Üppige Natur weicht an allen Ecken und Enden Ackerbau, Ölbohrungen, usw. Während wir Menschen mehr werden, werden die Tiere weniger, schlimmer noch: sterben aus. Dabei reden wir keineswegs mehr von den berühmten Nashörnern, deren Verlust in den Mainstream Medien angekommen ist, sondern von der vielen anderen Arten. Ich habe dir einige Zahlen zusammengesucht:

 

  • … vor rd. 100 Jahren gab es noch 10 Mio. Elefanten, heute sind es noch nur rund 300.000
  • … im westlichen Afrika gibt es nur noch rund 500 Löwen, sie leben teilweise isoliert.
  • … seit dem 19. Jahrhundert sind die Hälfte aller Korallenriffe verschwunden.
  • … ein Drittel aller Lemuren sind in den letzten Jahren aus den Bäumen verschwunden.
  • … mehr als die Hälfte aller Primatenarten sind in Afrika bedroht.
  • … 2018 zählte man nur noch rd. 250 Glattwale, weil diese zu stark gejagt wurden.
  • … die letzten Gorillas der Erde leben in kleinen Populationen und werden streng bewacht.


Doch es muss nicht immer so weit weg sein!


Auch die heimischen Wiesen und Wälderm weisen erschreckende Zahlen auf: früher gab es Millionen Feldhamster, heute sind sie vom Aussterben bedroht. Singvögel sind in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen, und auch Insekten, Bienen und Kleintiere sterben mehr und mehr aus. All das passiert im Stillen. Meist ohne, dass wir darüber bescheid wissen. Tatsache ist: die Zahlen sind erschreckend. Es ist an der Zeit aufzuwachen, denn durch unser immerwährendes Wachstum, bezahlten wir mit der Natur. Und damit mit unserer Lebensgrundlage!

Es gibt nichts Billiges.
Für unser Wachstum zahlen wir einen hohen Preis. Immer wenn etwas mehr wird, wird anders weniger.

Wir bezahlen mit unserer Natur!


Die Ursache für das Artensterben sind vielfältig:
Lebensraumverlust, Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden, industrielle Landwirtschaft, Spritzgifte … die Liste ist länger als gedacht. Ein Grundproblem unserer heutigen Systems ist: Gefördert wird nicht die Vielfalt, sondern die Einfalt. Die Erhaltung der Artenvielfalt, ebenso wie die Erhaltung der Ökosystem steht nicht im Vordergrund und genau das bringt uns immer mehr in eine brenzlige Lage!

Wir verlieren aber nicht nur unsere Lebensgrundlage, sondern auch den Großteil von dem, was das Leben aus macht. Denn die Erde ist der einzige uns bekannte Ort, auf dem es so eine Schönheit und Vielfalt gibt. Was wäre sie ohne Löwen, ohne Elefanten, ohne wilde Naturorte? Was wäre dein Leben ohne all dem?

„Was du tust, macht einen Unterschied,
und du Musst entscheiden, welche Art von Unterschied du machen möchtest.
(Jane Goodall)

Das „Window of Time“

Die berühmte Schimpansenforscherin und Umweltaktivistin Jane Goodall spricht von einem „Window of Time“, in dem wir uns gerade befinden. Das heißt wir stehen an einem kritischen Punkt, an dem wir das Ruder noch herumreißen können. Die Natur ist zu erstaunlichem fähig, sie kann sich erholen, wenn wir ihr die Möglichkeit geben.

Ein wunderbares Beispiel dafür ist der Yellowstone Nationalpark:
Seit dort die Wölfe wieder ausgewildert wurden, erholt sich die Natur rasant.
Das Ökosystem ist mehr und mehr intakt, das heißt, die Natur wird zurück in ihre Balance gebracht
und kann sich somit selbst heilen.

Das kannst du jetzt für die Natur jetzt tun:

 

  • Reduziere deinen Konsum auf das Notwendigste.
  • Kaufe keine Produkte, für die der Amazonas Regenwald abgeholzt wurde – recherchiere genau, die Informationen sind oft verschleiert.
  • Reduzieren den Konsum von tierischen Produkten – gerade für sie werde Unmengen Ressourcen verbraucht.
  • Kaufe regionale und saisonale Produkte.
    Kümmere dich um heimische Tiere, wie Vögel.
    Unterstütze Petitionen, die sich gegen giftige Spritzmittel einsetzen.
  • Unterstütze Organisationen, die sich für Artenvielfalt einsetzten.
  • Setze bei den Kleinsten an.
  • Spricht darüber: Viele Menschen wissen einfach nicht bescheid. Du kannst dein Umfeld aufklären.
    Und gehe selbst wieder in die Natur: Nimm wahr, wie wertvoll sie für dein Leben ist.


Und vergiss niemals:


Du bist mächtiger als du denst. Was du jeden Tag im Kleinen tust, wird einen großen Unterschied machen.
Denn aus dir wächst die Erde von Morgen.

Let‘s make nature great again!

Wenn dich dieser Artikel inspieriert hat, freue ich mich, wenn du ihn auch mit anderen teilst,
und mich bei meiner Mission begleitest, ein neues Bewusstsein für die – eigenen – Natur zu schaffen.

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